TKKG - Berlin

Ereignisse im Shadow Fell

Der Wald ist dunkel und die Stadt unfreundlich

Mol 9. Zarantyr – Zor 12. Zarantyr

Sicherheit…endlich…

Ich öffne meine Augen. Nebel. Warum schmerzt mein Rücken so furchtbar? Wo sind die Anderen?

Ich blicke mich vorsichtig um. Vor mir ist nur undurchdringlicher Nebel. Zu meiner rechten sitzt Gemmok, zu meiner linken sitzt Daneel. Beide sind arg verletzt. Wer ist der hinter mir? Was ist ihm zugestoßen? Ach ja, die Skelette, die Emerald Claw. Sie haben mich befreit, aus dem Loch, in das mich die Claw geworfen hat. Mein Rücken schmerzt so sehr…

Ich senke meinen Kopf. Die Schmerzen sind unerträglich. Ich bin so Müde. Gemmok und Daneel versorgen wohl ihre Wunden. Ich glaube es hat sie schwer erwischt. Auch den armen Kerl dort am Boden. Ich spüre Hände an meiner Schulter. Gemmoks Hände. Er kümmert sich um mich. Behutsam wäscht er meine Wunden aus und verbindet mich. Ich versuche nicht vor Schmerz zu schreien. Daneel kümmert sich um den Fremden.

Sie beschließen, dass wir weiter müssen. Aber wohin weiter? Wo habe ich uns hingebracht? Daneel verschwindet in der Luft und sorgt mit einem mächtigen Windsto├č dafür, dass der Nebel weicht. Das Land sieht trostlos aus. Am Himmel sind keine Monde und keine Sterne. Nur unbehagliches Zwielicht.

Gemmok schnallt sich, trotz seiner eigenen Verletzung, den Fremden, der wohl ein Mensch ist,  auf den Rücken. Ich werde behutsam auf Daneels Rücken gelegt. Ich bin so Müde…Ich schlafe ein, oder schlafe ich nicht? Ist das vielleicht nur ein Traum im Nebel? Vor uns taucht der aschene Überrest von einem Dorf auf. Bei näherem hin sehen stellen wir fest, dass das Dorf schon lang zerstört sein muss. Doch die Asche sieht aus wie frisch gefallen. Wie entdecken Knochenreste, Waffenreste und Teile von Rüstungen in der Asche…

Es bleibt uns aber keine Zeit, weiter nach Hinweisen zu suchen, was hier passiert ist. Aus der Asche erheben sich Skelette. Klein und schwarz sind die Knochen. Das sind die Knochen eines Kindes. Eine verbrannte Kinderleiche. Und plötzlich ist es nicht nur eine. Es werden immer mehr. Kleine verbrannte Köpfe, Arme und Körper erheben sich aus der Asche. Zu viele um sich zu erwehren. Wir beginnen zu rennen. Daneel mit mir auf dem Rücken. Gemmok mit dem Menschen. Wir fliehen so schnell wir können und soweit es geht. Vor uns taucht ein Wald auf. Und ehe wir uns versehen, stehen wir mitten in einem düsteren Wald, der unheimliche Geräusche von sich gibt.

Daneel und Gemmok sind müde. Der Mensch ist immer noch nicht wach. Doch die beiden beschließen uns noch etwas weiter zu tragen. Nach einiger Zeit erreichen wir eine Senke. Nun haben die beiden ihre letzte Kraft verbraucht. Hier wird ein Feuer gemacht. Ich suche mir einen Stock, auf den ich mich beim Laufen stützen kann. Ich zittere. Mir ist kalt. Daneel gibt mir sein Hemd. Etwas groß zwar aber es erfüllt seinen Zweck. Aus den Resten von meinem Hemd binde ich mir ein paar Schuhe. Wir rasten. Ich setze mich ans Feuer. Gemmok wickelt einen Schlafsack um mich. Langsam wird es warm. Aber schlafen muss ich im Sitzen. Was hat die Claw nur mit meinem Rücken gemacht? Nicht mal ein Heiltrank will richtig helfen.

Ist es Tag ist es Nacht…das Licht scheint hier im Wald so düster und träge zu sein, dass man es nur schwer abschätzen kann. Die Nacht war unruhig. Aber das Ruhen hat gut getan. Wir wollen weiter gehen. Der Mensch wacht auf. Er ist noch schwach, aber wir können weiter, denn er kann laufen. Daneel sieht ihn immer so seltsam an…Gemmok nennt ihn Varden. Warum sieht er mich so an? Kennt er mich etwa?

Als wir eine Weile gegangen sind, Tauchen auf einmal wieder diese Kinderskelette auf. Da sind aber auch noch andere Wesen…Warum sehe ich die nur? Daneel versucht mich auf einen Ast zu setzen, den er aber anzündet, so dass wir beide wieder herunter fallen. Wir müssen uns dem Kampf mit diesen Wesen stellen!

Auch wenn ich die anderen so furchtbar enttäuscht habe, funktionieren wir im Kampf immer noch als Einheit. Der Neue, Varden, fügt sich eigentlich ganz gut ein. Es dauert etwas, bis ich mit diesem schmerzenden Rücken zum Schlag ausholen kann, aber ein Stock als Waffe ist immer noch besser als nichts. Was ist das für ein merkwürdiges Gefühl. Es ist ein heißer Schauer auf meinem Rücken…ich löse mich auf! Ich werde zu einem Schatten…

Erschöpft nach diesem Kampf, den wir aber doch mit Zusammenarbeit leicht gewinnen konnten, beschließen wir schnell weiter zu gehen. Aber wo ist weiter? Das Moos der Bäume soll uns helfen…wenn ihr meint! Ich möchte nur ein Bett und mich ausruhen. Vielleicht auch etwas gegen die Schmerzen. Das wäre jetzt genau das richtige.

Wir kommen an einen Weg. Dem folgen wir bis zum Ende. Und wieder sollen die Bäume helfen. Worauf ihr euch verlassen wollt. Wir gehen weiter. Den anderen fällt es sichtlich schwerer hier zu laufen. Sie stolpern eher durch den Wald. Warum fällt mir das Laufen hier nur so leicht. Wenn ich darüber nachdenke, wird mein Rücken wieder so heiß. Was bedeutet das nur?

Wir kommen an einen Fluss und rasten kurz. Unser Proviant ist fast leer. Wir haben nichts mehr zu trinken, da kommt das Rinnsal hier grade sehr gelegen. Dieser verdammte Wald! Es ist, als wenn wir nicht heraus kommen… Daneel stellt fest, dass wir an dieser Stelle schon einmal waren. Also sind wir im Kreis gelaufen. Gemmok ist plötzlich so schreckhaft, und Varden scheint ein sehr vergesslicher Mann zu sein. Ich traue Daneel und seinen Baumwegzeichen nicht. Der führt uns doch nur in die Irre!

Ich folge dem Flüsschen bis zur Quelle. Dort badet eine Frau mit schwarzen Haaren. Sie grüßt mich, als wenn sie mich kennt. Wer ist das? „Ich bin auf die Geschichten deiner Abenteuer gespannt. Aber erstmal müsst ihr aus diesem Wald heraus.“ Und erst lösen sich ihre Haare in Raben auf und dann ist sie weg. Nur ein Korb steht da. Was da wohl drin ist…Ich fasse hinein und denke mir wie gut es wäre, jetzt einen schönen Laib Brot darin zu finden. Als ich meine Hand aus dem Korb ziehe, umschließt sie einen Brotlaib! Ein Korb der Essen macht. Die anderen sind bestimmt hungrig. Also gehe ich zurück.

Nach einer Rast, bei der sich alle gestärkt haben, schlage ich vor, dem Flüsschen zu folgen. Genau das tun wir jetzt auch. Nicht lang und wir kommen an den Waldrand und er gibt uns freie Sicht auf eine Stadt, die um eine Burg in die Felsen eines Berges gebaut zu sein scheint. Da wir alle der Meinung sind eine Rast in einem Bett, in einer Schänke wäre jetzt das Beste was uns passieren kann, folgen wir dem Weg in die Stadt bis an das Stadttor. Keine Wachen! Wir können einfach hinein gehen. Die Straßen sind fast leer. Die Menschen die uns begegnen, beobachten uns misstrauisch. Daneel hält eine Frau an. Sie sieht arg abgemagert und verwahrlost aus. Er gibt ihr ein Galifar und sie erzählt uns, dass wir in Grevemoth sind. Das man Nachts nicht draußen sein sollte, dass hier Menschen verschwinden und das es nur wenig zu essen gibt. Oben in der Burg wohnt ein Fürst, der aber meistens nicht da ist. Zuletzt sagt sie uns noch, wo die örtlichen Schänken zu finden sind. Wir machen uns also auf den Weg und es dauert nicht lang, bis wir eine abgewohnte Hütte finden, die wohl eine Schänke ist. Das sagt wenigstens das Schild darüber. Nach kurzem verhandeln mit dem Wirt haben wir Zimmer für die Nacht. Während die anderen noch ein Bier trinken und etwas essen, gehe ich auf mein Zimmer. Ich betaste vorsichtig meinen Rücken. Die Geißel der Claw hat mich ganz schön zugerichtet. Dann lege ich mich ins Bett und schlafe ein.

Nach einem opulenten Frühstück aus dem Korb, machen wir uns auf den Weg das Städtchen zu erkunden. Unser erster Weg führt uns zu einem Händler. Dort besorgen wir uns, was wir so brauchen. Ich bitte Gemmok mir ein paar Soverigns zu leihen. Ich kaufe ein Kurzschwert und eine Geißel. Wenn ich irgendwann noch einmal auf die Emerald Claw treffe, werden sie leiden! Es gibt auch ein Paar Schuhe. Leider sind die aber viel zu groß. Varden kauft sie trotzdem und verspricht sie mir kleiner zu machen.

Daneel bittet mich einen Blick in den Spiegel zu werfen. Warum auch immer. Dann kann ich mir aber endlich ansehen, wie schwer die Wunden sind. Ich gehe mit ihm und dem Ladenbesitzer hoch. Nachdem die anderen den Raum verlassen haben, kann ich mir endlich meine Verletzung genau……

Nach einiger Zeit schließe ich die Tür hinter mir. Ich stehe am Treppenabsatz und wische mir die Tränen ab. Was ist nur mit mir geschehen? Was ist das auf meinem Rücken? Und das schlimmste, es sind nicht die Wunden die dort so schmerzen. Noch etwas benommen von dem was ich gesehen habe, gehe ich zurück zu den anderen.

Der Händler will einen ziemlich hohen Preis für alle Sachen haben. Aber als ich ein Brot aus dem Korb hole sinken seine Preise plötzlich. Nach dem wir bezahlt haben gehen wir weiter durch die Stadt. Wir kommen an einem kleinen Tempel des Soverign Host vorbei und entschließen uns zu einem kurzen Gebet. Während die anderen zu ihren Göttern beten, bete ich auch zu meinem. Da er aber keinen Schrein in diesem Tempel hat, gehe ich einfach ein wenig auf und ab. Plötzlich, noch bevor ich das erste Wort an ihn richten kann, spricht mich ein Fremder an, zu wem ich bete. Ich versuche ihm klar zu machen, dass ihn das nichts angeht. Aber er drängt so sehr das ich schließlich Ollandra sage. Warum lüge ich?

Er kommt mir so seltsam vertraut vor. Als ich mich mit ihm unterhalte, geht er auf einmal und lässt mich verdutzt stehen. Ich gehe ihm nach. Er hat einen schnellen Schritt. Aber ich kann mithalten, was ihn wiederum verwundert. Wir unterhalten uns erneut und seine letzten Worte klingen in meinen Ohren nach, als er mit irre schnellen Schritten verschwindet. „ Dann bist du wohl doch noch nicht bereit“…

Die anderen haben mein Verschwinden bemerkt und kommen mir nach. Sie haben ihn nicht gesehen… war es der Traveller? So viele Gedanken in meinem Kopf. Und dann kommt auch noch Daneel, der mir Vorwürfe wegen meines Verschwindens aus dem Tempel macht. Wir streiten uns und ich verlasse die anderen, die noch herumdebattieren, wie es jetzt  weiter gehen soll. Ich muss einen Weg hier herausfinden. Das bin ich ihnen schuldig.

Ich gehe durch das Stadttor hinaus Richtung Wald. Einen Augenblick frage ich mich, ob es sinnvoll ist wieder in den Wald zu gehen. Ich lasse meinen Körper durchdringbar werden, und mache mich nach genauem Umschauen, weiter auf in den Wald. Nach einer kurzen Weile komme ich an einen grausigen Ort. Überall in den Bäumen hängen Leichen.

 Aus einem mir unbegreiflichen Grund überrascht mich das nicht. Während ich noch Ausschau nach ein paar Schuhen halte, mich aber nicht dazu durchringen kann, sie einer Kinderleiche abzuziehen, kommen Gemmok und Daneel dazu. Varden scheint in der Stadt geblieben zu sein. Die beiden scheinen verblüfft zu sein und nun stehen wir zu dritt vor dieser immensen Zahl an in den Bäumen hängenden Leichen.

Plötzlich geht ein Raunen durch die toten Körper. Sie beginnen sich zu bewegen, sie zappeln, bis eine der Leichen von ihrem Strick fällt und zu Boden kracht. Nach einem kurzen Moment, steht die Leiche auf. Sie bewegt sich zuckend auf uns zu. Ich spüre, dass es Zeit ist den Wald zu verlassen und gehe zurück zum Weg. Daneel und Gemmok bekämpfen diesen Wiedergänger. Es gelingt ihnen leicht, dieses Ding endgültig auszulöschen. Dann wird es auch wieder still unter den Bäumen. Die Leichen baumeln wieder regungslos an ihren Sticken im Wind.

Als wir drei nun wieder zusammen auf dem Weg Richtung Stadt sind beschließen wir, dass wir Den Priester von Soverign Host aufsuchen werden, um etwas gegen diese Leichen zu unternehmen. Nach kurzem Marsch kommen wir zum Tempel, wo grade reges Treiben herrscht. Man bereitet eine Art Armenspeisung vor. Der Priester ist unfreundlich und wimmelt uns ab. Aber eine der Schwestern erzählt Gemmok und Daneel, während sie beim Kistenschleppen helfen, dass die Gehängten alle Diebe, Mörder und Verbrecher sind, die so lang man sie nicht beachtet friedlich in den Bäumen hängen. Unser Vorschlag die Leichen zu verbrennen, stößt auf wenig Interesse.

Mir reicht es in dieser Stadt…wir müssen hier weg. Darum beschließen wir Varden abzuholen und  uns dann auf den Weg weiter zu machen…

Wir gehen also wieder in den Wald und lassen die Stadt hinter uns. Tiefer und tiefer gehen wir in den Wald. Es scheint als wenn dieser Wald irgend ein Geheimnis in sich trägt, dass uns immer im Kreis laufen lässt. Nach einiger Zeit kommen wir an einen Friedhof auf einer kleinen Lichtung. Gemmok und Varden beschließen, wache zu halten. Nur für den Fall dass wieder irgendwelche Leichen jeglicher Art auftauchen.

Mir fällt sofort ein Geist auf, der an einem der Gräber sitzt und trauert. Daneel scheint ihn auch zu sehen. Doch er wirkt etwas verunsichert und nervös. Ich sage ihm schließlich, dass ich die Frauenstimme, die von Zeit zu Zeit seinen Namen ruft und um Hilfe bittet, auch hören kann. Als ich ihn frage, wer das ist, wird er böse mit mir und ist erstaunt, dass ich sie höre. Er verrät mir, dass es die Stimme seiner Frau Lia ist. Wir versuchen mit ihr zu sprechen, aber sie antwortet nicht.

Ich wende mich dem Geist zu und frage ihn wer er ist. Er ist erstaunt, dass ich ihn sehen und hören kann. Er erzählt mir, dass er der Sohn von Lord Greve ist. Sein Name ist Haris. Er berichtet das er am Grab seiner Mutter Tamara trauert und auch das sein Vater ihn in einem Streit getötet hat. Er wollte nicht, dass Haris in den Krieg geht, weil er das einzige war, was ihm nach dem Tod seiner Frau geblieben war. Seine anderen beiden Söhne hatte er auch schon an den Krieg verloren.

Ich verspreche Haris ihm zu helfen und frage was zu tun sein. Wir müssen seinen Körper finden.

So führt er uns zu einem Turm in der Burg. Dort soll sein Körper in einem verschlossenen Raum, ganz oben liegen. Wir folgen ihm hinauf, indem Daneel mich einfach auf seinen Rücken nimmt und wir durch ein Luftwirbeln nach oben geschleudert werden. Daneels Kraft ist unglaublich…

Oben angekommen stehen wir auf einem kleinen Fenstersims vor einem verschlossenen Fensterladen. In meinem Kopf verfluche ich, dass ich nicht einmal mehr einen Dietrich in der Tasche habe. Doch wie durch Zauberei habe ich auf einmal einen in der Hand. Etwas verwundert öffne ich rasch den Laden und wir können in Haris altes Zimmer eintreten. Im Gegensatz zu allem was wir bisher gesehen haben, ist hier alles gealtert. Von vielem ist nur noch Staub über. In der Kiste in einer Ecke ist allerdings noch alles so, wie es zu Haris Zeiten einmal war. Aber nirgends sind die Reste seines Körpers zu finden. Haris hat aber eine Ahnung wo sie sind. Wie in Trance folgt er der Spur und wir müssen sehen, dass wir hinterher kommen. Es geht zurück in den Wald.

Wir kommen mit Haris Führung zu einer alten, schiefen Hütte mitten im Wald. In der Hütte scheint eine alte Frau zu wohnen. Sie bietet uns Essen an und sagt uns, dass wir genau richtig gekommen sind. Sie antwortet, sie hat einen Hexenzirkel gebaut, in dem sie Orkus opfern will. Wir sind die Opfer die noch gefehlt haben. Die Knochen von Haris hätte sie schon überall im Zirkel verteilt und ist nun bereit für den letzten Schritt, Orkus auf sich aufmerksam zu machen und ihr Geschenk zu bekommen. Daneels blitzschneller erster Versuch ihr ein Ende zu setzen misslingt und sie verwandelt sich in einen großen, hässlichen Dämon. Ein wilder Kampf entbrennt. Und wieder ist es unsere Einigkeit und das Vertrauen auf den anderen, dass uns siegen lässt. Was mich abermals erstaunt ist, dass ich plötzlich, als wenn ich nie etwas anderes getan hätte, Energie geladenen Bolzen mit Daneels kleiner Armbrust verschießen kann. Was passiert mit mir? Werde ich ein Magier? Oder eine Tochter des Schattens?

Der Dämon des Orkus platzt auf jeden Fall, nach einem kurzen aber heftigen Kampf, wie ein gelber Eiterpickel. Gute das ich in diesem Moment durchdringbar bin. Gemmok und Daneel erwischt der Schmadder voll.

Jetzt wo die Orkus Anhängerin besiegt ist, löst sich der Fluch, der auf Haris liegt. Er kann nun endlich von allen gesehen und gehört werden. Jetzt kann sein Wunsch erfüllt werden, noch ein letztes Mal mit seinem Vater zu reden und ihm zu sagen, dass er ihm verzeiht. Aber Haris hat Angst. Wir bieten ihm an, ihn zu begleiten.

So kommen wir erneut in die Stadt zur Burg. Wir scheinen im richtigen Augenblick zu kommen. Grade werden Pferde versorgt und Wachen abgestellt. Die Wachen lassen uns nicht einfach so ein, als sie allerdings Haris sehen, machen sie erschrocken Platz. So gehen wir direkt in das Gemach von Lord Greve.

Ein wenig erschrocken von unserer Ankunft, will Lord Greve und mit gezogenem Schwert vertreiben. Er weigert sich, mit seinem Sohn zu reden, und hält das alles für einen Betrug. Aber nicht mit mir! Ich wasche ihm gehörig den Kopf, sage ihm meine Meinung und schließlich kann Haris endlich sagen, was ihm schon so lang auf der Seele liegt.

Endlich versöhnen sich die beiden, nach so langer Zeit….und verschwinden einfach… Mit ihnen alles, was eben noch im Hof war.

Aus dem Dorf hören wir vereinzelte Schreie. Nachdem wir uns einen Moment gesammelt haben, rennen wir aus der Burg bis zum Tempel des Soverign Host. Dort kommt uns die Schwester entgegen und erzählt, das Gnolle die Stadt angreifen. Wir beschließen zu helfen und treiben alle Menschen die wir finden in den Tempel und schließen die Tür. Wir hören wie die Gnolle marodierend Richtung Burg laufen. Die Idee ist nun, dass wir sie dort einsperren und mit samt der Burg verbrennen. Dann können sie nie wieder Unheil hier anrichten.

Als alle Gnolle an uns vorbei in der Burg verschwunden sind, folgen wir ihnen. Schnell wird ein Plan ersonnen. Daneel kümmert sich um die Flammen und ich um die Mechanik, die das Tor schließt.

Das Tor fällt zu. Die Burg steht in Flammen. Die Gnollplage der Stadt hat ein Ende. Und unsere Kraft auch.

Wir kehren noch einmal in der ranzigen Schenke ein und verbringen dort den Rest der Nacht in einem Bett. Am nächsten Morgen, packen wir unsere Habe zusammen und machen uns erneut auf den Weg in den Wald. Wir kommen schnell voran und der Wald entlässt uns aus seinem Dickicht. Wir kommen auf eine Lichtung wo wir beschließen kurz zu Rasten.

Sind wir in Sicherheit? Bin ich Wahnsinnig? Wie kommen wir hier weg…

Ich setzte mich erschöpft auf den Boden. Mein Rücken brennt und ich versuche in das Labyrinth in meinem Inneren zu schauen. Die anderen machen sich am Korb zu schaffen um sich zu stärken.

Wie kommen wir hier weg?

 

 

 

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nolghan Dalvon

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