TKKG - Berlin

Ereignisse in Vulyar

Vom Regen in den Nebel

8-9. Mol Zarantyr

Wir haben Vulyar erreicht. Eine nette kleine Stadt, ich lasse Gemmok und Warden von Bord.
Nachdem ich sicher gehen kann, dass mein Schiff in Entfernung zur Stadt sicher ist, mache ich mich ebenfalls auf den Weg.
Warden nutzt seine Kontakte, um sich in der Stadt umzuhören. Gemmok untersucht die Gegebenheiten in den nahe liegenden Tavernen. Wir treffen uns auf einer Straße, ich nutze die Gunst der Stunde und konfrontiere Warden, mit seinen Geschichten. Schnell wird mir klar, dass er nicht die Wahrheit sagt. In einer Gasse, ab der Straße stelle ich ihn zur Rede, meine Gedanken kreisen um die Sicherheit, der die mir teuer sind. Ich bin bereit diesem Menschen daran zu hindern uns in Gefahr zu bringen, egal mit welchen Mitteln.
Zu meiner inneren Erleichterung, erzählt uns Warden die Wahrheit. Ein holpriger Start, aber jetzt sehe ich ihn nicht mehr als potentielle Bedrohung.
Warden berichtet uns von einer Möglichkeit mehr Informationen zu bekommen. Mit Skepsis aber dem Wissen, dass Gemmok bei mir ist, folgen wir ihm.
Er führt uns zu einer Wahrsagerin. Durch ihre Magie sehen wir grausame Bilder. Die kleine Halblingsfrau, an einem Pranger gefesselt, übel zu gerichtet.
Wir werden Zeuge der Folter, die sie wer weiß wie lange ausgesetzt ist. Soldaten der Emerald Claw peitschen das arme Ding. Mein Magen rebelliert, als ich ihren Rücken erblicke,doch ich halte ihn unter Kontrolle. Plötzlich wird mir bewusst auf was ich dort starre. Auf ein Drachenmal, ein anomales.
Wieder überrascht mich Gemmok, sachlich analysiert er die Umgebung, schnell kommt er zu dem Ergebnis, dass es sich um eine Festung handelt. Dank seiner Arbeit, ist es ein leichtes das Fort zu benennen. Unser Ziel ist also das Fort “Bones”.
Aber wie soll man in eine voll besetztes Fort eindringen?..Tja wie die Ratten. Doch dazu braucht man jemanden der eben diese Wege kennt.
Wieder kommt Warden mit einem Kontakt. Man berichtet uns von einem Soldaten, der uns helfen kann. Wir finden ihn in einer hiesigen Kneipe. Eine Frau, die der Zahn des Krieges mitgenommen hat. Dennoch ist ihr auftreten mir bedenklich. Verdammt vertraut bedenklich. Ihr Blick mit dem sie ihr Umfeld mustert, sticht mir wie ein kalter Dolch ins Herz. Den gleichen Blick hatte Lia auch, wenn sie mit etwas unzufrieden war. Meine Gefährten unterhalten sich mit ihr, schnell ist sie auf den Stand gebracht. Der Preis ist Verhandlungssache von Gemmok und Warden. Ich versuche sie zu ignorieren. Bilder der Vergangenheit blenden meinen Verstand.
Ihr Name ist Janala und sie versichert uns, dass wir auf sicheren Fuß in die Festung gelangen. Im Schutz der Nacht fliegen wir los. Der Himmel scheint meine Gedanken zu lesen und so regnet es in Strömen, als wir unser Ziel erreichen. Wir geben uns als Reisende aus und man gewährt uns Einlass.

Das Fort bietet einen seltenen Anblick, schnell wird klar warum es Fort “Bones” genannt wird. Es wimmelt von Skeletten und Teile der Mauer selbst, besteht aus Knochen.
Wir werden in ein Gästezimmer gebracht wo wir die Nacht verbringen können.
Wir besorgen uns eine Brosche womit wir die Skelettwachen kontrollieren können und machen uns auf den Weg zur Krankenstation, da wir dort Rahel vermuten.
Misserfolg, wir suchen weiter, durch die Gänge des Forts, Richtung Folterkammer. Wir werden fündig, in mitten der Folterkammer liegt die Halblingsfrau. Wir verlieren keine Zeit, meiner Magie zum Dank ist in einem Liedschlag später Gemmok Drahtbart in der Kammer und Rahel zu meiner rechten.
Gerade als ich sie mir greife und verschwinden will, trifft mich ein Donnerschlag.
Benommen sehe ich in das Gesicht unser vermeintlichen Mitkämpferin Janala.
Nun wird mir vieles klar, verärgert über meine Blindheit greife ich an. Ein gnadenloser Kampf entsteht. Warden stellt sich schützend über Rahel, wird aber nieder geschlagen. Gemmok der als blitzender Avatar durch die Feinde fegt, wird ebenfalls nieder gerungen. Mein Kampf mit Jalana ist schnell vorbei, sie muss sich zurück ziehen, nachdem mein überlegener Schwertkampfstil sie in die Enge treibt. Blitze krachen von allen Seiten auf die Feinde nieder, doch wir unterliegen.
Rahel erwacht, mit jämmerlicher Stimme ruft sie nach mir. Ich nehme meine Kraft zusammen und teleportiere mich zu ihr. Meine Gedanken kreisen um meine Frau und mein Kind, bald bin ich mit ihnen wieder vereint. Plötzlich beginnt Rahels Drachenmal zu leuchten. Wie schwarze Tentakel erhebt es sich von ihrem Rücken, wirbelt um uns herum, es wird dunkel.
Wir finden uns auf einer Straße wieder, meine Gefährten am Boden, ich weiß nicht ob sie noch leben oder nicht. Doch kalte Angst ergreift mich als ich mich umsehe. Nebel.
In ihrer Verzweiflung hat Rahel uns doch nicht etwa ins Mournland gebracht?

Comments

nolghan Dalvon

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