TKKG - Berlin

Rhukaan Draal, der Aufbruch

Mechanofreaks und Drachen

Sul 1. Zarantyr 1000

Die Jahreswende, neue Anfänge die auf uns warten.
Ein jeder mit neuen Zielen, neuen Wünschen, oder alten die er sich für das kommende erneut vornimmt.
Die Tage ziehen sich zäh wie Honig, ich möchte aufbrechen.
Kann mich aber nicht dazu durchringen die Bande zu kappen und einfach fort zu segeln.
Fargo gehört bald zur Inventurliste der Mukaahn.
Er ist ein mir sympatisch geworden, und ich würde es begrüßen wenn er an Board bleiben würde.
Die Reperaturen gehen voran, ich muss eine Entscheidung treffen.

Mol 2. Zarantyr 1000

Dieser Tag wird mir in Erinnerung bleiben. Ich bin dabei neue Kundschaft zu sammeln, meine Entscheidung steht fest. Doch Arawais Wege sind unergründlich, so treffe ich Gemmok in einer billigen Schenke, wo er über einer Karte grübelt. Ich komme nicht umhin, aber ich mag ihn und er braucht eindeutig Hilfe.
Ich biete ihm an ihn nach Vulyar zu bringen, von dort aus will er nach Westen tiefer in die Plains. Krezent, ist der Ort an dem Rahel ist, so denkt der Zwerg.
Es gesellt sich ein Mensch zu uns an den Tisch. Nach einigen sehr seltsamen Gesprächswendungen verlasse ich den Tisch, da der Kerl mir nicht geheuer ist.
Eine Truppe Hobgoblins ist ebenfalls bereit mit zu segeln.
Nachdem zwei Gnome von einem Karawanenhändler abgewiesen wurden, spreche ich sie an, ihr Ziel ist Zilargo, einfaches Geld. Ich möchte den Handel abschließen, als plötzlich dieser Kerl wieder auftaucht und behauptet, ich sei ein Schwindler, Betrüger und würde über kein Schiff verfügen.
In meinem Leben bin ich noch nie so beleidigt worden! Das werde ich nicht vergessen.
Die Kundschaft läuft davon, ich versuche ruhig und sachlich zu bleiben, mein Zorn allerdings bekommt die Oberhand. Während ich den netten Herren darauf hinweise, dass er mir gerade einen Haufen Gold zu nichte gemacht hat, liegt mein Schwert in meiner Hand und an seiner Kehle. Seine Augen weiten sich aber er bleibt ruhig.
Die Taverne wird still, die Anspannung meinerseits greift auf die Besucher über, einige machen sich kampfbereit, während die die erfahrenen Krieger sich zurück halten. Mein vermeintliches Opfer versucht sich heraus zu reden, doch ich höre ihm kaum zu. Dann ist mein Verstand wieder klar wie Eis. Meine Gedanken brennen sich in die des Typen, der mir mein Geschäft verbockt hat. Die Botschaft ist klar. Ohne ein weiteres Wort verlasse ich die Taverne.
Ja, ich war sauer. Aber ich begehe deswegen keinen Mord.
Zurück am Schiff, erzähle ich mit knappen Worten wo unser nächstes Ziel liegt, dann verschließe ich die Tür zu meinem Zimmer. Ich lasse mich auf meinen Stuhl sinken und meinen düsteren Gedanken freien Lauf. Dank Kaneas Zutun, schlafe ich dennoch ohne Groll ein.

Zol 3. Zarantyr 1000

Abfahrt. Endlich, der Wind grüßt und ich freue mich wieder in die Luft zu kommen. Gemmok ist pünktlich und guter Dinge. Die Hobgoblins sagen leider ab, was mich aber nicht weiter stört. Ein Bote erreicht mich mit einer Nachricht, nach kurzem Überfliegen komme ich zu dem Entschluss, dass ich noch einen Fahrgast mitnehmen werde.
Gemeinsam machen sich mein zwergischer Freund und ich auf den Weg, in die Taverne von gestern. Auf uns wartet der Schafskopf der mich vermeintlich ein Haufen Gold kostete und vielleicht aber doch mein Leben gerettet hat. Nach einem kurzem Gespräch willige ich ein ihn ebenfalls nach Vulyar mit zunehmen.
Auf em Rückweg machen wir halt in einem Magiebedarfsladen, ein Tiefling verkauft mir magische Komponente für Fargo. Ich habe nicht viel für Teufelskinder übrig, aber sie war….nett anzusehen.
Warum ich sie Teufelskinder nenne? Ich hatte mal einen Fahrgast, der ebenfalls ein Tiefling war.
Der erzählte mir voller Stolz, dass sein Volk direkt aus der Ebene der neuen Höllen kommt.

Nachdem wir uns am Schiff über die Route einig geworden sind, brechen wir auf.
Mit einem erstaunlichen Tempo fliegen wir über das Land und bald schon war das Meer zu sehen.

Wir 4. Zarantyr 1000

Die See, alles in mir schreit vor Freude.
Plötzlich kippt die Stimmung, Kanea warnt mich noch . Dann ist es zu spät, ein Drache sitzt auf meinem Deck.
Keiner weiß wirklich was in einem solchen Monstrum vorgeht, aber dieser hier ist auf Streit aus.
Dank Gemmok’s Idee, ist es uns gelungen den Drachen zu fesseln und über Bord werfen zu können, ehe größerer Schaden entsteht. Der Schreck sitzt tief und um es noch besser zu machen hatten wir Backbord den Nebel des Mournlandes. Ein ständiger Begleiter, da wir an der Grenze dieses verfluchten Ortes fahren.

Zor 5-8. Zarantyr 1000

Die Tage vergehen ereignislos. Linker Hand der Nebel, rechter Hand Valenar. Ich bemerke ab und zu andere Luftschiffe. Ehemals Familie und Freunde, nun feindlich. Ein Jammer, ich fühle mich grausam. Glücklicherweise bleiben wir unentdeckt. Am Lake Cyre machen wir Rast. Von hier ab ist es nicht mehr weit, unser Ziel ist bald erreicht.

Comments

nolghan Dalvon

I'm sorry, but we no longer support this web browser. Please upgrade your browser or install Chrome or Firefox to enjoy the full functionality of this site.